Finale in Schaafheim

Hi Leute,

letztes Wochenende war es soweit. Saisonfinale in Schaafheim. Dadurch, dass Gustafson und Vorlicek bei den Supermoto of Nations für ihre Länder unterwegs waren, war die Top 10 in der Meisterschaft doch noch möglich. Sogar bis auf Platz 8 könnte es vor gehen.

Aber der Reihe nach. Irgendwie wieder typisch Schaafheim. Je länger das Wochenende ging, desto besser kam ich auf der Strecke zurecht. In der Quali war es dann Startplatz 12. Nicht ganz zufriedenstellend, aber ich hatte schon das Gefühl, dass da noch was gehen kann.

Der erste Lauf begann dann denkbar schlecht. Bis auf P 15 fiel ich zurück, da ich mehrfach den Leuten vor mir ausweichen musste und somit einen riesen Bogen gehen musste. In Runde 1 holte ich mir noch Joshua Das. Ein paar Runden später Christopher Robert und kurz darauf Tobias Hiemer. Dann machte ich mich darauf den Anschluss zur Gruppe vor mir wieder herzustellen. 2 Runden vor Schluss war ich am Hinterrad von Max Banholzer und Bernhard Hitzenberger. Leider war das Rennen zu früh vorbei und ich hatte keine Chance so richtig anzugreifen. Ich wollte auch kein sinnloses Risiko eingehen. Also Platz 12 im ersten Lauf.

Der Start zum 2. Lauf war etwas besser und nach 2 Runden war ich auf Platz 12 mit einer 3er Gruppe vor mir und Max Banholzer im Nacken. Leider bin ich mit ca. 0,2-0,25 Bar zu viel Luftdruck im Hinterrad raus gefahren. Schon in der ersten Runde habe ich gemerkt, dass ich auf der Straße große Grip-Probleme habe. So verlor ich auf der Straße immer etwas an Boden und musste das jede Runde aufs Neue im Offroad zu fahren. So richtig angreifen konnte ich damit nicht. Somit wollte ich einfach auf die Fehler meiner Vorderleute warten. So war es dann auch. Mayerbüchler stürzte, Hitzenberger und Das strauchelten im Offroad und so konnte ich auch mal profitieren und konnte das Rennen auf Platz 9 beenden. Top 10 zum Finale tat nach dem Mist in Cheb nochmal gut.

In der Meisterschaft hieß das dann Platz 9, mit nur 2 Punkten Rückstand auf Platz 8. Das große Ziel Top 10 ist somit erreicht.

Leider hatte ich irgendwie die gesamte Saison mit Trainingsrückständen zu kämpfen. Ganze 26 Betriebsstunden hat die Husqvarna dieses Jahr von mir bekommen. Ein Witz, wenn man eine Deutsche Meisterschaft bestreiten möchte.

Für 2019 haben wir allerdings mit Hilfe von meinem Teamchef Axel Bergfeld, Zygmunt Chadrysiak und Metzeler ein Super Paket auf die Beine gestellt. Das stimmt mich sehr zuversichtlich. Dadurch ist es auch möglich wieder ein MX-Bike zum Trainieren zu haben. Ich denke da geht was.

 

Bis dahin

#51